Wir helfen Tieren in Not

Katzen

Simba

Geburtsdatum: ca. 2018
Geschlecht: männlich
Rasse: Europäisch Kurzhaar
Farbe: siehe Bilder
Sonstiges: gechipt, geimpft, kastriert, entwurmt

Simba kam als Fundtier zu uns, nachdem er über mehrere Wochen von Anwohnern beobachtet worden war. Er war bereits kastriert, gechipt und sogar registriert – leider haben sich seine Besitzer aber nie bei uns gemeldet.

Bei seiner Ankunft ging es Simba gesundheitlich nicht besonders gut: Er hatte Fieber und eine Infektion. Deshalb durfte er sich zunächst in Ruhe erholen und wieder zu Kräften kommen, bevor er die notwendigen Impfungen erhalten und in die Vermittlung aufgenommen werden konnte.

Simba ist ein ausgesprochen verschmuster und menschenbezogener Kater, der aktiv Nähe einfordert. Dabei kann er auch überschwänglich werden und klettert beispielsweise gerne auf den Schoß oder sogar auf die Schultern. Auch beim Tierarzt lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen und genießt Streicheleinheiten. Mit Artgenossen ist er verträglich. 

Trotz seiner verschmusten Seite ist Simba aber kein Langweiler: Er spielt sehr gerne und hat dabei eine große Leidenschaft für Baldrian.

Nach allem, was hinter ihm liegt, wünschen wir uns für Simba nun Menschen, bei denen er ankommen und für immer bleiben darf.


Diego

Geburtsdatum: ca.2023
Geschlecht: männlich
Rasse: Europäisch Kurzhaar
Farbe: schwarz
Sonstiges: gechipt, geimpft, entwurmt

Diego kam im Rahmen einer Einfangaktion ins Tierheim. Er wurde vermutlich als Streuner geboren, da er weder gechipt noch kastriert gewesen ist. Wir gehen davon aus, dass er immer wieder Kontakt zu Menschen hatte und gefüttert worden ist, da er hier schnell Vertrauen gefasst hat.

Heute zeigt sich Diego als junger, freundlicher und entspannter Kater. Er versteht sich gut mit anderen Katzen, genießt Streicheleinheiten und freut sich über Spielzeug und Leckerlis. Vor allem aber sucht er gerne die Nähe zu seinen Menschen.

Hat Diego erst einmal jemanden ins Herz geschlossen und fühlt sich sicher, bringt ihn so schnell nichts aus der Ruhe. Mit seinem entspannten Wesen erinnert er uns immer wieder daran, selbst auch mal kurz durchzuatmen.

Jetzt fehlt ihm nur noch eines: seine ganz eigenen Menschen, bei denen er ankommen und sein Leben genießen darf.


Amy

Geburtsdatum: ca. 2023
Geschlecht: weiblich
Rasse: Europäisch Kurzhaar
Farbe: siehe Bilder
Sonstiges: kastriert

Amy ist eine ehemalige Streunerin, die im Rahmen einer Einfangaktion gemeinsam mit ihren sechs Kitten ins Tierheim kam. Seit ihrer Ankunft hat sie bereits große Fortschritte gemacht und lernt jeden Tag ein wenig mehr, den Menschen zu vertrauen. Zur Fütterungszeit zeigt sich besonders, wie zutraulich sie schon ist, indem sie sich an Hände und Beine anschmiegt. 

Leckerlis - insbesondere flüssige zum Schlecken - nimmt sie aus der Hand. In neuen Situationen möchte sie sich zunächst in Ruhe ein Bild der Situation machen, letztendlich siegt aber ihre Neugier. Aktuell teilt sie sich ihren Raum mit einer anderen Katze. Das Zusammenleben verlief von Beginn an friedlich, weshalb wir Amy als verträglich mit Artgenossen einschätzen. 

Amy ist eine junge, aufgeweckte Katze, die leider keinen leichten Start ins Leben hatte - jetzt ist sie bereit für einen Neuanfang an der Seite ihrer Menschen. Mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man ihr dabei helfen, weiter aufzublühen und erleben wie sich aus einer vorsichtigen Streunerin eine vertrauensvolle Gefährtin entwickelt.




Kittenbande II (Noa, Bandit, Elli und Maui)

Bitte beachten Sie: wenn Sie sich für die Kittenbande2 interessieren, übersenden Sie uns bitte vorab den ausgefüllten Fragebogen. Nur Anfragen mit ausgefülltem Fragebogen können von uns berücksichtigt werden.
Den Fragebogen senden Sie uns bitte an
info@tierheim-schwerte.de

Geburtsdatum: ca. 01.05.2026
Geschlecht: männlich/weiblich
Rasse: Europäisch-Kurzhaar
Farbe: siehe Bilder
Sonstiges: geimpft, gechipt, entwurmt

22.07.2026
Update 26.07.2026
Elli und Bandit sind bereits vermittelt

Die Geschwister Noa, Bandit, Elli und Maui kamen mit ca. 8 Wochen im Rahmen einer Einfangaktion als Fundtiere in unser Tierheim.
Zu Beginn waren sie sehr ängstlich. Noa (männlich, weiß mit rot getigerten Abzeichen) und seine Schwester Bandit (weiß mit schwarzen Flecken) sind mittlerweile Recht zutraulich. Mit Leckerlis lassen sie sich gut zum näher kommen überreden und dann auch streicheln.
Ihre Schwestern Elli (weiß mit getigerten Abzeichen) und Maui (schwarz-weiß) sind lieber noch vorsichtig. Elli beobachtet uns neugierig aus ihrem Versteck und kommt heraus, wenn wir den Raum verlassen. Maui braucht für diesen Schritt noch etwas Zeit und bleibt lieber verborgen, bis sie sicher ist, dass die "Luft rein" ist. 
Die Vier sind gechipt, entwurmt und haben die erste RCP Impfung erhalten. Vermittelt werden sie ausschließlich zu zweit. Anfragen zur Adoption einzelner Kitten werden nicht berücksichtigt.

Bitte beachten Sie: wenn Sie sich für die Kitten interessieren, übersenden Sie uns bitte vorab den ausgefüllten Fragebogen. Nur Anfragen mit ausgefülltem Fragebogen können von uns berücksichtigt werden.


Castle

Geburtsdatum: ca. 2012
Geschlecht: männlich
Rasse: Europäisch-Kurzhaar
Farbe: siehe Bilder
Sonstiges: geimpft, gechipt, kastriert

Für Castle wäre ein Zuhause mit Freigang toll.
Castle schnurrt und schmust was das Zeug hält, sogar auf dem Behandlungstisch beim Tierarzt.
Dabei ist er aber auch sehr fordernd bis distanzlos, klettert an den Menschen hoch und verteilt dann "Liebesbisse"
- Allergietests ergaben eine sehr stark ausgeprägte Reaktion auf Hausstaub und Futtermilben, daher ist seine Einrichtung stets abwischbar, Textilien werden mehrmals die Woche gewechselt und die Katzenstreu ist eine spezielle Silikat Streu, welche ebenfalls häufiger komplett gewechselt werden muss
An der Ursache des weiterhin bestehenden Juckreizes wird derzeit noch geforscht. Mögliche Verdachtsdiagnosen:
-aufgrund eines starken Flohbefalls bei seiner Ankunft: Phantomjucken
-Feline atopische dermatitis (Allergische Reaktionen auf verschiedene Umwelteinflüsse, quasi „Katzen Neurodermitis“
-exzessiver Juckreiz aufgrund der Allergien
-nachfolgende Reaktion auf den Flohbefall an sich (allergische Reaktion aufgrund des Flohspeichels)

Castle neigt zum schlingen von Futter.
Ausserdem steht noch eine Zahnsanierung bei ihm an.
Vermittlung zu Artgenossen ggf möglich, (wurde laut den Findern allerdings von anderen Katzen nicht gut aufgenommen sonst hätte er zum Fundort zurückkehren dürfen)


Bruno

Geburtsdatum: ca. 2020
Geschlecht: männlich
Rasse: Europäisch-Kurzhaar Mix
Farbe: grau-schwarz-getigert
Sonstiges: geimpft, gechipt, kastriert, Freigänger

Bruno ist kein einfacher Kater. Er wurde von der Feuerwehr abgeholt, nachdem er seine vorherige Halterin mehrfach gebissen hatte. Sie hatte ihn als unkastrierten Freigänger aus schlechter Haltung übernommen und mit einem kastrierten Kater zusammen in ihrer Wohnung gehalten. Zu Beginn ließ er sich nicht anfassen und hatte bei ihr bis zuletzt eigentlich große Fortschritte gemacht. Welche Erfahrungen er vor dieser Zeit gemacht hat, ist leider unbekannt.

Anfangs verhielt sich Bruno bei uns sehr freundlich. Er war verschmust und unauffällig. Aufgrund von Umständen, die nichts mit ihm zu tun hatten, durfte er in dieser Zeit allerdings nicht vermittelt werden, obwohl das Interesse groß war. Je länger Bruno bei uns blieb, desto größer wurde wohl sein Frust über die Situation und seine "Zündschnur" entsprechend kürzer, sodass wir ihn nicht mehr bedenkenlos vermitteln wollten, als es schließlich möglich gewesen wäre.

Zunächst kratzte er unvermittelt, obwohl er sich Sekunden vorher noch aus freien Stücken angeschmiegt hatte. Dann biss er eine Tierpflegerin an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, scheinbar ohne Auslöser und Vorwarnung. Auch wenn es seitdem keine ernsthaften Verletzungen gab, griff Bruno trotzdem öfter Beine an. Es ist gut möglich, dass es sich dabei um eine umgeleitete Aggression handelt.

Das Schwierige dabei ist, dass Bruno wirklich sehr süß aussieht und alle Menschen zunächst toll findet. So beginnt er quasi sofort, sich anzuschmiegen und "Kopfnüsse" zu verteilen. Einige Momente lang genießt er auch Streicheleinheiten - solange er bestimmt, wo es lang geht. Er bekommt jedoch schnell das Gefühl, nicht mehr der Herr der Lage zu sein. Was im einen Moment positive Aufregung für Bruno bedeutet, die er auch genießt, ist im nächsten Augenblick Stress und überfordert ihn. In einer solchen Situation gehen andere Katzen auf Abstand oder zeigen die Anspannung körpersprachlich an. Brunos Nervensystem scheint hier aber schon so auf Hochtouren zu laufen, dass das nicht mehr möglich ist: Von einer auf die andere Sekunde kratzt oder - im schlimmsten Fall - beißt er. Das passiert vermehrt in Situationen, in denen Bruno sich eingeengt fühlt, zum Beispiel wenn er sich in einer Ecke des Raums befindet. Mit beiden Händen gleichzeitig gestreichelt zu werden mag er ebenfalls nicht, da er sich dabei bedrängt fühlt. 

Wir sind sicher, dass die Situation im Tierheim ihren Teil zu seinem Verhalten beiträgt. Bruno ist  einerseits dauerhaft unterfordert, was Beschäftigung angeht, andererseits von den permanenten Reizen verschiedener Menschen und Tiere überfordert. Wir könnten uns vorstellen, dass sich sein Verhalten in einem stabilen Zuhause, in dem er körperlich und geistig ausreichend gefordert wird, bessert.

Wer Bruno ein Zuhause geben möchte, sollte sich trotzdem bewusst sein, dass es keine Garantie gibt, dass er nicht wieder beißt. Bruno aufzunehmen bedeutet Arbeit. Denn er handelt nicht aus Bosheit, sondern aus Überforderung, Angst oder Frust. Die Aufgabe seiner Menschen wird sein, herauszufinden, was genau diese Gefühle bei ihm auslöst und wie man eine Umgebung gestaltet, in der er sich sicher fühlt und zur Ruhe kommen kann. Für Bruno suchen wir Menschen mit Katzenerfahrung, die Geduld mit ihm haben und nicht so schnell aufgeben, auch wenn sie gelegentlich "einstecken" müssen. Freigang wäre wünschenswert, da die plötzliche Umstellung auf Wohnungshaltung Teil der Problematik sein könnte. Kinder sollten im neuen Zuhause nicht vorhanden sein.

Uns ist bewusst, dass Bruno nicht einfach ist – trotzdem hoffen wir sehr, dass sich Menschen finden, die sich dieser Aufgabe und Verantwortung bewusst sind und bereit sind, sie anzunehmen. Menschen, die mehr sehen als seine Schwierigkeiten und hinter sein Verhalten schauen – denn dort verbirgt sich ein sensibler Kater, der einfach noch nicht gelernt hat, sich sicher zu fühlen. Und er verdient eine Chance, endlich anzukommen.