Katzen

Bitte beachten Sie: wenn
Sie sich für die Kittenbande2 interessieren, übersenden Sie uns
bitte vorab den ausgefüllten Fragebogen. Nur Anfragen mit
ausgefülltem Fragebogen können von uns berücksichtigt
werden.
Den Fragebogen senden Sie uns bitte an
info@tierheim-schwerte.de
22.07.2026
Die Geschwister Noa, Bandit, Elli
und Maui kamen mit ca. 8 Wochen im Rahmen einer Einfangaktion
als Fundtiere in unser Tierheim.
Zu Beginn waren sie sehr
ängstlich. Noa (männlich, weiß mit rot getigerten Abzeichen)
und seine Schwester Bandit (weiß mit schwarzen Flecken) sind
mittlerweile Recht zutraulich. Mit Leckerlis lassen sie sich
gut zum näher kommen überreden und dann auch
streicheln.
Ihre Schwestern Elli (weiß mit
getigerten Abzeichen) und Maui (schwarz-weiß) sind lieber noch
vorsichtig. Elli beobachtet uns neugierig aus ihrem Versteck
und kommt heraus, wenn wir den Raum verlassen. Maui braucht für
diesen Schritt noch etwas Zeit und bleibt lieber verborgen, bis
sie sicher ist, dass die "Luft rein" ist.
Die Vier sind gechipt, entwurmt
und haben die erste RCP Impfung erhalten. Vermittelt werden sie
ausschließlich zu zweit. Anfragen zur Adoption einzelner Kitten
werden nicht berücksichtigt.
Bitte beachten Sie: wenn Sie sich für die Kitten interessieren, übersenden Sie uns bitte vorab den ausgefüllten Fragebogen. Nur Anfragen mit ausgefülltem Fragebogen können von uns berücksichtigt werden.
Fynn

Unser Fundkater Fynn wird auf
etwa 10-12 Jahre geschätzt. Er ist ein freundlicher und
verschmuster Kater, der die Nähe zum Menschen sehr genießt und
sich über jede Aufmerksamkeit freut.
Leider hat Fynn Arthrose in der
Hüfte und der Schulter. Berührungen an diesen Stellen sind ihm
unangenehm und sollten daher - wenn überhaupt - nur ganz
vorsichtig erfolgen. Aktuell testen wir für ihn das Medikament
Solensia, das einmal im Monat beim Tierarzt gespritzt
wird.
Aufgrund seiner Arthrose benötigt
Fynn keinen Freigang mehr. Ein gesicherter Garten oder Balkon,
auf dem er die Sonne genießen kann, wären für ihn völlig
ausreichend.
Derzeit lebt Fynn mit unserem
Kater Castle zusammen. Dabei zeigt er sich sozial und
rücksichtsvoll. Ob er zwingend einen Katzenkumpel benötigt,
können wir noch nicht sicher sagen. Gegen einen freundlichen
und ruhigen Partner hätte er aber vermutlich nichts
einzuwenden.

Bitte beachten Sie: wenn
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bitte vorab den ausgefüllten Fragebogen. Nur Anfragen mit
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01.07.2026
Die jungen Kater James (schwarz), Vessel (weiß + grau
getigert), Ozzy (schwarz), Lemmy (weiß-schwarz) und Olli (weiß
+ braun-grau getigert) wurden gemeinsam mit ihrer Schwester
Casey (braun getigert) draußen geboren und kamen im Rahmen
einer Einfangaktion ins Tierheim.
Anfangs waren die sechs sehr ängstlich, doch nach und nach lernen sie, dass Menschen ihnen nichts Böses wollen. James ist bereits recht zutraulich und lässt sich mit etwas Geduld auch streicheln. Lemmy und Ozzy beobachten uns neugierig und interessiert, halten derzeit aber noch einen kleinen Sicherheitsabstand. Vessel, Olli und Casey sind derzeit noch zurückhaltender und fühlen sich in unserer Gegenwart am sichersten, wenn sie ein Versteck in der Nähe haben, von dem aus sie alles beobachten können.
Alle sechs sind entwurmt. In Kalenderwoche 28 erhalten sie ihre zweite Impfung sowie einen Mikrochip zur Kennzeichnung. Anschließend dürfen sie ihr Glück jeweils zu zweit in einem neuen Zuhause suchen.

Zikar kam schon vor einigen
Monaten aus schlechter Haltung zu uns. Er ist ein junger,
menschenbezogener und verschmuster Kater, der sich aufgrund
seiner Vorgeschichte allerdings nicht mit anderen Katzen
versteht.
Ihm wurden zuvor keine Möglichkeiten gegeben, natürliches
Katzenverhalten auszuleben und wir gehen zudem davon aus, dass
er schon sehr früh von Mutter und Geschwistern getrennt
wurde.
Er kratzte nicht, spielte nicht, schnurrte nicht und scheint
zudem keinerlei Sozialverhalten erlernt zu haben. Andere Katzen
begreift er nicht als Artgenossen, weshalb die
Vergesellschaftung nach einigen Wochen abgebrochen
wurde.
Anfangs lebte Zikar nur für die Aufmerksamkeit der Menschen und
schmuste bei jeder Gelegenheit intensiv, bis er ganz erschöpft
war. Auch als er anfing zu spielen, kannte er keine Pause. War
gerade kein Mensch da, wartete er und rief verzweifelt, da er
das Alleinsein nicht aushielt.
Durch Klickertrainung auf "Ruhe" und Impulskontrolle hat Zikar
innerhalb kurzer Zeit enorme Fortschritte gemacht. Er kann
mittlerweile Ruhephasen aushalten und schafft es immer öfter,
seine eigenen Grenzen zu erkennen und einzuhalten. Er kratzt,
spielt, schnurrt und klettert gern - allein bleiben mag er
trotzdem nicht.
Für Zika wünschen wir uns ein Zuhause in Einzelhaltung, wo er
idealerweise auch gar nicht allein sein muss. Ob er in den
Freigang kann, bleibt abzuwarten - da er auf alle Menschen
zugeht und zudem sehr reizoffen ist, wäre das momentan ein zu
großes Risiko. Über einen gesicherten Balkon würde er sich aber
freuen.
Zikar ist kastriert, gechipft, geimpft und bei bester
Gesundheit. Er besitzt eine alte Verletzung am Schwanz, die
laut Tierarzt vollständig verheilt ist und ihm keine Probleme
bereitet. Bei seiner Ankunft hatte er einen starken Befall mit
Ohrmilben, der erfolgreich behandelt wurde. Bei Bedarf sollten
seine Ohren trotzdem regelmäßig gereinigt werden.
Zikar befindet sich derzeit bei einer Tierpflegerin auf
Pflegestelle und kann dort besucht werden. Anfragen für ihn
laufen wie gewöhnlich über unser Tierheim per E-Mail oder
Telefon.toleriert. Zusätzlich muss alle 4 Wochen ein gegen
Milben wirksames Spot on - Präparat (zb. NexGuardCombo)
verwendet werden, bis der Befall verschwunden ist. Die
Behandlung gilt nach einer Kontrolluntersuchung beim Tierarzt
als abgeschlossen.

24.06.2026
Lilli ist eine altersgerecht sehr verspielte
und neugierige kleine Maus. Sie wurde mit nur wenigen Wochen
ganz allein in der Schwerter Innenstadt gefunden und bei der
Polizei abgegeben. Leider war sie bei ihrer Ankunft so krank,
dass sie bislang ohne gleichaltrige Katzen aufwachsen
musste.
Jetzt ist Lilli gesund und sucht dringend einen gleichaltrigen Freund / eine gleichaltrige Freundin zum Toben. Der Kontakt zu anderen Katzen ist für ihre weitere Entwicklung sehr wichtig. Aktuell fällt es Lilli nämlich noch sehr schwer, bei Kontakt zu Menschen oder anderen Katzen zur Ruhe zu kommen.
Für den kleinen Wirbelwind suchen
wir daher ein Zuhause mit gleichaltrigem Partnertier und
bestenfalls Katzenerfahrung.
Tima ist eine Fundkatze und ca 8
Monate alt. Sie ist geimpft und kastriert. Die süße Maus zeigt
sich verschmust, aufgeschlossen und freundlich gegenüber
Menschen und anderen Katzen. Für ihr neues Zuhause wünscht sie
sich ein Partnertier in ähnlichem Alter.

Für Castle wäre ein Zuhause mit
Freigang toll.
Castle schnurrt und schmust was
das Zeug hält, sogar auf dem Behandlungstisch beim
Tierarzt.
Dabei ist er aber auch sehr
fordernd bis distanzlos, klettert an den Menschen hoch und
verteilt dann "Liebesbisse"
- Allergietests ergaben eine sehr
stark ausgeprägte Reaktion auf Hausstaub und Futtermilben,
daher ist seine Einrichtung stets abwischbar, Textilien werden
mehrmals die Woche gewechselt und die Katzenstreu ist eine
spezielle Silikat Streu, welche ebenfalls häufiger komplett
gewechselt werden muss
An der Ursache des weiterhin
bestehenden Juckreizes wird derzeit noch geforscht. Mögliche
Verdachtsdiagnosen:
-aufgrund eines starken
Flohbefalls bei seiner Ankunft: Phantomjucken
-Feline atopische dermatitis
(Allergische Reaktionen auf verschiedene Umwelteinflüsse, quasi
„Katzen Neurodermitis“
-exzessiver Juckreiz aufgrund der
Allergien
-nachfolgende Reaktion auf den
Flohbefall an sich (allergische Reaktion aufgrund des
Flohspeichels)
Castle neigt zum schlingen von
Futter.
Ausserdem steht noch eine
Zahnsanierung bei ihm an.
Vermittlung zu Artgenossen ggf
möglich, (wurde laut den Findern allerdings von anderen Katzen
nicht gut aufgenommen sonst hätte er zum Fundort zurückkehren
dürfen)

Bruno ist kein einfacher Kater. Er wurde von der Feuerwehr abgeholt, nachdem er seine vorherige Halterin mehrfach gebissen hatte. Sie hatte ihn als unkastrierten Freigänger aus schlechter Haltung übernommen und mit einem kastrierten Kater zusammen in ihrer Wohnung gehalten. Zu Beginn ließ er sich nicht anfassen und hatte bei ihr bis zuletzt eigentlich große Fortschritte gemacht. Welche Erfahrungen er vor dieser Zeit gemacht hat, ist leider unbekannt.
Anfangs verhielt sich Bruno bei uns sehr freundlich. Er war verschmust und unauffällig. Aufgrund von Umständen, die nichts mit ihm zu tun hatten, durfte er in dieser Zeit allerdings nicht vermittelt werden, obwohl das Interesse groß war. Je länger Bruno bei uns blieb, desto größer wurde wohl sein Frust über die Situation und seine "Zündschnur" entsprechend kürzer, sodass wir ihn nicht mehr bedenkenlos vermitteln wollten, als es schließlich möglich gewesen wäre.
Zunächst kratzte er unvermittelt, obwohl er sich Sekunden vorher noch aus freien Stücken angeschmiegt hatte. Dann biss er eine Tierpflegerin an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, scheinbar ohne Auslöser und Vorwarnung. Auch wenn es seitdem keine ernsthaften Verletzungen gab, griff Bruno trotzdem öfter Beine an. Es ist gut möglich, dass es sich dabei um eine umgeleitete Aggression handelt.
Das Schwierige dabei ist, dass Bruno wirklich sehr süß aussieht und alle Menschen zunächst toll findet. So beginnt er quasi sofort, sich anzuschmiegen und "Kopfnüsse" zu verteilen. Einige Momente lang genießt er auch Streicheleinheiten - solange er bestimmt, wo es lang geht. Er bekommt jedoch schnell das Gefühl, nicht mehr der Herr der Lage zu sein. Was im einen Moment positive Aufregung für Bruno bedeutet, die er auch genießt, ist im nächsten Augenblick Stress und überfordert ihn. In einer solchen Situation gehen andere Katzen auf Abstand oder zeigen die Anspannung körpersprachlich an. Brunos Nervensystem scheint hier aber schon so auf Hochtouren zu laufen, dass das nicht mehr möglich ist: Von einer auf die andere Sekunde kratzt oder - im schlimmsten Fall - beißt er. Das passiert vermehrt in Situationen, in denen Bruno sich eingeengt fühlt, zum Beispiel wenn er sich in einer Ecke des Raums befindet. Mit beiden Händen gleichzeitig gestreichelt zu werden mag er ebenfalls nicht, da er sich dabei bedrängt fühlt.
Wir sind sicher, dass die Situation im Tierheim ihren Teil zu seinem Verhalten beiträgt. Bruno ist einerseits dauerhaft unterfordert, was Beschäftigung angeht, andererseits von den permanenten Reizen verschiedener Menschen und Tiere überfordert. Wir könnten uns vorstellen, dass sich sein Verhalten in einem stabilen Zuhause, in dem er körperlich und geistig ausreichend gefordert wird, bessert.
Wer Bruno ein Zuhause geben möchte, sollte sich trotzdem bewusst sein, dass es keine Garantie gibt, dass er nicht wieder beißt. Bruno aufzunehmen bedeutet Arbeit. Denn er handelt nicht aus Bosheit, sondern aus Überforderung, Angst oder Frust. Die Aufgabe seiner Menschen wird sein, herauszufinden, was genau diese Gefühle bei ihm auslöst und wie man eine Umgebung gestaltet, in der er sich sicher fühlt und zur Ruhe kommen kann. Für Bruno suchen wir Menschen mit Katzenerfahrung, die Geduld mit ihm haben und nicht so schnell aufgeben, auch wenn sie gelegentlich "einstecken" müssen. Freigang wäre wünschenswert, da die plötzliche Umstellung auf Wohnungshaltung Teil der Problematik sein könnte. Kinder sollten im neuen Zuhause nicht vorhanden sein.
Uns ist bewusst, dass Bruno nicht einfach ist – trotzdem hoffen wir sehr, dass sich Menschen finden, die sich dieser Aufgabe und Verantwortung bewusst sind und bereit sind, sie anzunehmen. Menschen, die mehr sehen als seine Schwierigkeiten und hinter sein Verhalten schauen – denn dort verbirgt sich ein sensibler Kater, der einfach noch nicht gelernt hat, sich sicher zu fühlen. Und er verdient eine Chance, endlich anzukommen.








































