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Pascha & Peter
Pascha und Peter sind schon lange
bei uns und haben sich in dieser Zeit zu den Lieblingen der
Belegschaft entwickelt.
Dabei gibt es für ihren langen
Aufenthalt eigentlich gar keinen Grund. Zugegeben: Pascha hat
eine Vorgeschichte. Als er etwa ein Jahr alt war, griffen er
und seine Schwester ihre ehemalige Halterin an, sodass sie
beide abgeben musste. Grund dafür war vermutlich eine
Scheinträchtigkeit der Kätzin, denn derartige Vorfälle gab es
in den 2 Jahren seit seiner Ankunft bei uns kein einziges
Mal.
Seine Schwester wurde trotz
gleicher Vorgeschichte schnell vermittelt, aber Pascha hatte
nicht so viel Glück. Dass diese "Jugendsünde" ihm nachhängt,
ist zum Teil auch unsere Schuld.
Wir haben Pascha zu Beginn
vollkommen falsch eingeschätzt und ihm aus Vorsicht kaum
Beachtung geschenkt. Er dachte wohl, man würde ihn einfach
nicht sehen und dass er nur deutlicher auf sich aufmerksam
machen müsste. Daher ist er uns damals öfter mal angesprungen.
Nicht aggressiv oder böswillig, sondern nur um zu zeigen:
"Hallo, ich bin auch da!". Oft passierte das, wenn man gerade
den Raum verlassen wollte, als wolle er sagen: "Hey, bitte lass
mich nicht wieder allein!"
An dieser Stelle kommt Peter ins
Spiel. Peter ist ein ehemals verwilderter Kater, der eigentlich
im Rahmen einer Kastrationsaktion bei uns gelandet ist. Er hat
sich jedoch dazu entschieden, uns sein Vertrauen zu schenken,
sodass er in die Vermittlung durfte. Auf gut Glück haben wir
beide vergesellschaftet und gemerkt: Pascha war nie böse. Er
war bloß unterfordert und sehr einsam. Diese Feststellung hat
uns deutlich gemacht, dass wir einen Fehler gemacht haben. Denn
seit Peter bei ihm ist, ist Pascha ein ganz normaler, lieber,
verschmuster Kater.
Wir finden, Pascha und Peter
sollten unseren Fehler nicht ausbaden müssen. Daher wollen wir
klarstellen: sie sind beide vollkommen freundliche Katzen. Wenn
auch manchmal etwas stürmisch, wenn es ums Futter
geht.
Die beiden verstehen sich
wunderbar, spielen, schlafen und kuscheln gemeinsam und sind
ein Paradebeispiel für eine Katzenfreundschaft. Peter ist meist
noch etwas zurückhaltender, aber Pascha gibt ihm sehr viel
Sicherheit. Daher werden sie nur gemeinsam
vermittelt.
Für die beiden aktiven,
verspielten Katzen wäre Freigang zwar nett, dieser ist aber
kein Muss, solange in der Wohnung genügend Klettermöglichkeiten
vorhanden sind. Auch ein gesicherter Balkon würde sie freuen.
Das wichtigste ist und bleibt allerdings der Mensch (oder die
Menschen) an ihrer Seite. Wie bereits erwähnt ist Pascha sehr
verschmust und auch Peter ist stark Menschenbezogen. Durch ihre
Cleverness wären die beiden hervorragende Kandidaten für
Clickertrainig, bei denen es auch nicht schlimm ist, mal einen
Fehler zu machen, wenn man das zum ersten Mal macht. Denn sie
sind sehr futtermotiviert und würden fast alles für ein
Leckerli tun.
Da Pascha in der Vergangenheit
Probleme mit Kinnakne hatte, sollte man auf Plastiknäpfe
verzichten und stattdessen Metall oder Keramik verwenden.
Ansonsten sind die beiden vollkommen gesund und
topfit.
Wir sind überzeugt: wer Pascha
und Peter trotz ihrer Vergangenheit eine Chance gibt, wird
nicht enttäuscht werden und die beiden sofort ins Herz
schließen. Denn es sind wirklich tolle, lustige und charmante
Katzen, die es immer wieder schaffen uns ein Lächeln aufs
Gesicht zu zaubern, selbst an schwierigen Tagen.

Update 13.05.26
Elfi ist eine wunderschöne und liebevolle Katze, bringt jedoch leider Zahnerkrankungen mit, die auch in Zukunft medizinische Versorgung benötigen werden. Da eine Versicherung dieser Vorerkrankungen kaum noch möglich ist, bedeutet das finanziellen Verpflichtungen – was ihre Vermittlung bisher leider erschwert hat.
Bei ihrer Ankunft befanden sich
Elfis Zähne in einem sehr schlechten Zustand, sodass sie direkt
eine große Zahn-OP überstehen musste. Dabei musste knapp die
Hälfte ihrer Zähne entfernt werden. Es wurden die Diagnosen
Parodontitis und FORL gestellt.
Parodontitis lässt sich mit der
richtigen Pflege aufhalten, bereits entstandene Schäden sind
jedoch irreversibel. FORL hingegen ist eine chronisch
fortschreitende Zahnerkrankung, die leider nicht heilbar ist.
Um Elfis Lebensqualität langfristig zu erhalten, sind
regelmäßige tierärztliche Kontrollen wichtig. Sie sollte
mindestens einmal jährlich zur Zahnkontrolle vorgestellt werden
und bei Bedarf eine professionelle Zahnreinigung erhalten. Da
das Fortschreiten von FORL nur im Dentalröntgen sichtbar wird,
muss dies bei entsprechendem Verdacht zusätzlich durchgeführt
werden.
Aufgrund des chronischen Krankheitsverlaufs ist davon auszugehen, dass Elfi im Verlauf ihres Lebens weitere Zähne gezogen werden müssen. Die Kosten für eine OP inklusive Narkose, Dentalröntgen, Zahnreinigung und ggf. Zahnextraktion belaufen sich schnell auf 600€ - 1200€. Wir wissen, dass das abschreckend wirkt - wollen mit diesem Thema aber transparent umgehen und hoffen, dass sich Menschen finden, die in ihr nicht die Kosten sehen, sondern die wunderbare Katze dahinter:
Elfi ist eine sanfte und ruhige Begleiterin, die trotz ihrer Anhänglichkeit nicht aufdringlich ist. Sie macht nur dezent auf sich aufmerksam und genießt lieber still und zufrieden die Nähe ihrer Menschen. Anfangs begegnet sie neuen Situationen noch vorsichtig und beobachtet neugierig von einem sicheren Platz aus. Schnell traut sie sich jedoch den Kopf herauszustrecken und am Besucher zu schnuppern - und wagt kurz darauf erste Annäherungsversuche. Mit Leckerlis oder Spielzeug lässt sich das Eis endgültig brechen, sodass sich auch Elfis großes Kuschelbedürfnis zeigt.
Elfi ist eine ausgesprochen freundliche Katze, die sich selbst in Angstsituationen oder Schmerzen niemals aggressiv gezeigt hat.
Bisher wurde sie ausschließlich
als Wohnungskatze gehalten und kennt daher keine anderen
Katzen. Dennoch würden wir eine Vermittlung zu einer bereits
vorhandenen, passenden Katze nicht grundsätzlich ausschließen.
Vor ihrer Ankunft im Tierheim hat Elfi mit einem Hund
zusammengelebt. Das funktionierte laut den Vorbesitzern
problemlos, bis dieser schwer erkrankte und aufgrund von
Schmerzen aggressiv auf sie reagierte.
Für Elfi wünschen wir uns
Menschen, die ihr die Zeit geben, in Ruhe anzukommen, und die
verantwortungsvoll und gewissenhaft mit ihrer Erkrankung
umgehen. Abgesehen von ihren Zahnproblemen ist Elfi kerngesund
und auch ihr Blutbild zeigt keinerlei Auffälligkeiten.
Elfi hat noch viele schöne Jahre vor sich – sie braucht nur Menschen, die sie dabei begleiten möchten. Wenn Sie sich vorstellen können, sich von Elfis sanfter Art langsam verzaubern zu lassen und ihr ein Zuhause zu schenken, freuen wir uns sehr über Ihre Anfrage.



















