Archiv
Dio

17.05.2026
Dio kam als unkastrierter Fundkater zu uns. Ein gutes Foto von
ihm zu bekommen, ist gar nicht so einfach, denn Stillhalten ist
dem jungen und aktiven Charmeur viel zu
langweilig.
Wir gehen davon aus, dass Dio
zuvor bereits mit Menschen zusammengelebt hat. Von Anfang an
zeigte er nämlich, dass er von uns gar nicht genug bekommen
kann. Selbst beim Tierarzt freut er sich über die
Aufmerksamkeit, die ihm zuteilwird, und schmust – auch wenn er
die Menschen zum ersten Mal sieht. Auch im Tierheim möchte er
viel kuscheln, ist verspielt und würde uns am liebsten
überallhin folgen, um immer dabei zu sein.
Er fordert Aufmerksamkeit aktiv ein und kann dabei manchmal etwas überschwänglich werden. Das zeigt sich zum Beispiel darin, dass er seine Vorderpfoten auf unsere Oberschenkel legt und Anstalten macht, an uns hochzuklettern, wenn er das Gefühl hat, ignoriert zu werden. Zwischen Spielen und Kuscheln kann er sich manchmal nicht recht entscheiden und rangelt gerne mal mit der Hand, die ihn streichelt. Dabei ist er zwar vorsichtig, trotzdem kann es passieren, dass man einen Kratzer abbekommt. Wer eine ruhige und gemütliche Katze sucht, ist bei ihm daher leider falsch. Wem es hingegen nichts ausmacht, dass Dio bei seinen Zuneigungsbekundungen seine Krallen nicht immer ganz unter Kontrolle hat, und wer gleichzeitig eine Katze sucht, die ihre Menschen regelrecht vereinnahmt, wird mit Dio viel Freude haben.
Aufgrund seines jungen Alters und seiner Aktivität wäre Freigang für ihn ideal. Wir könnten uns außerdem vorstellen, dass er sich über Artgenossen in ähnlichem Alter freuen würde, allerdings konnte seine Verträglichkeit bisher noch nicht getestet werden. Dio hatte bei seiner Ankunft eine rasierte Stelle am Hals, an der Hautauffälligkeiten zu sehen waren. Laut Tierarzt ist dies jedoch unbedenklich, und sein Fell wächst bereits wieder nach.
Dio steht bereits in den Startlöchern und kann es kaum erwarten, sein richtiges Leben voller Abenteuer zu beginnen.
Van Gogh

Van Gogh kam als Fundtier zu uns
ins Tierheim.
Er trägt seinen Namen aufgrund des kaputten Ohres, mit dem er
zu uns ins Tierheim kam. Allerdings ist dies bereits
verheilt.
Van Gogh befindet sich derzeit in der Innenhaltung, kann jedoch
an draußen gewöhnt werden, dafür müssen die Impfungen gegen
Myxomatose und RHD 1x im Jahr aufgefrischt werden. Sein
aktueller Impfschutz ist gültig bis zum 17.9.2026.
Van Gogh befindet sich auf Pflegestelle ist nun aber in
Einzelhaltung, da seine Partnerin am 09.04.26 verstorben ist.
Er sucht nun dringend ein neues Zuhause. Gut wäre eine
Hybrid-Gehege Haltung (Innenbereich mit Zugang nach draußen),
im Tierheim befand er sich ursprünglich im Außenbereich, nach
langsamer Eingewöhnung macht er sich nun aber auch gut in der
Innenhaltung, dann aber mit viel
Beschäftigungsmöglichkeiten.
Zu beachten sind bitte die Anforderungen eines Kaninchen
Geheges (Größe, Einrichtung und Haltung) nach der
tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V.
Charakter und weitere
Informationen:
Van Gogh zeigt sich sehr munter,
ist kein Kuschelkaninchen, sondern mag lieber eine sichere
Distanz. Wenn man ihn jedoch in Ruhe lässt, kommt er aus sich
heraus und begrüßt einen dann auch mit Anstubsen, beschnuppern
und klettert auf einen herum. Streicheleinheiten akzeptiert er
manchmal, zeigt aber auch, wann Schluss ist und distanziert
sich.
Er erkundet gerne seine Gegend,
stellt liebend gerne die frisch eingerichteten Möbel im Gehege
um, weil er weiß, dass es so besser aussehen wird
;-)
Er läuft problemlos auf allen
Untergründen in der Wohnung rum und ist Kohlfütterung
gewöhnt.
Die Vergesellschaftung mit der
Riesin war damals unkompliziert. Sie haben sich beschnuppert
und es gab sofortiges Kontaktliegen, gemeinsames Putzen und
Futtern. Jedoch ist die Riesin auch sehr defensiv vom Charakter
gewesen und hat jeden bisherigen Artgenossen akzeptiert,
weshalb Van Gogh es hier auch sehr stressfrei
hatte.
Wie eine Vergesellschaftung
letztendlich ausfällt muss man individuell herausfinden.
Van Gogh befindet sich wie oben bereits erwähnt auf privater Pflegestelle bei einer Tierpflegerin des Tierheims und kann dort auch besucht werden.
Die Rasse Alaska Kaninchen steht unter Beobachtung und ist kurz vor der Aufnahme in die rote Liste gefährdeter Haustierrassen und können bis zu 15 Jahre alt werden.
Peter & Pascha

Pascha & Peter
Pascha und Peter sind schon lange
bei uns und haben sich in dieser Zeit zu den Lieblingen der
Belegschaft entwickelt.
Dabei gibt es für ihren langen
Aufenthalt eigentlich gar keinen Grund. Zugegeben: Pascha hat
eine Vorgeschichte. Als er etwa ein Jahr alt war, griffen er
und seine Schwester ihre ehemalige Halterin an, sodass sie
beide abgeben musste. Grund dafür war vermutlich eine
Scheinträchtigkeit der Kätzin, denn derartige Vorfälle gab es
in den 2 Jahren seit seiner Ankunft bei uns kein einziges
Mal.
Seine Schwester wurde trotz
gleicher Vorgeschichte schnell vermittelt, aber Pascha hatte
nicht so viel Glück. Dass diese "Jugendsünde" ihm nachhängt,
ist zum Teil auch unsere Schuld.
Wir haben Pascha zu Beginn
vollkommen falsch eingeschätzt und ihm aus Vorsicht kaum
Beachtung geschenkt. Er dachte wohl, man würde ihn einfach
nicht sehen und dass er nur deutlicher auf sich aufmerksam
machen müsste. Daher ist er uns damals öfter mal angesprungen.
Nicht aggressiv oder böswillig, sondern nur um zu zeigen:
"Hallo, ich bin auch da!". Oft passierte das, wenn man gerade
den Raum verlassen wollte, als wolle er sagen: "Hey, bitte lass
mich nicht wieder allein!"
An dieser Stelle kommt Peter ins
Spiel. Peter ist ein ehemals verwilderter Kater, der eigentlich
im Rahmen einer Kastrationsaktion bei uns gelandet ist. Er hat
sich jedoch dazu entschieden, uns sein Vertrauen zu schenken,
sodass er in die Vermittlung durfte. Auf gut Glück haben wir
beide vergesellschaftet und gemerkt: Pascha war nie böse. Er
war bloß unterfordert und sehr einsam. Diese Feststellung hat
uns deutlich gemacht, dass wir einen Fehler gemacht haben. Denn
seit Peter bei ihm ist, ist Pascha ein ganz normaler, lieber,
verschmuster Kater.
Wir finden, Pascha und Peter
sollten unseren Fehler nicht ausbaden müssen. Daher wollen wir
klarstellen: sie sind beide vollkommen freundliche Katzen. Wenn
auch manchmal etwas stürmisch, wenn es ums Futter
geht.
Die beiden verstehen sich
wunderbar, spielen, schlafen und kuscheln gemeinsam und sind
ein Paradebeispiel für eine Katzenfreundschaft. Peter ist meist
noch etwas zurückhaltender, aber Pascha gibt ihm sehr viel
Sicherheit. Daher werden sie nur gemeinsam
vermittelt.
Für die beiden aktiven,
verspielten Katzen wäre Freigang zwar nett, dieser ist aber
kein Muss, solange in der Wohnung genügend Klettermöglichkeiten
vorhanden sind. Auch ein gesicherter Balkon würde sie freuen.
Das wichtigste ist und bleibt allerdings der Mensch (oder die
Menschen) an ihrer Seite. Wie bereits erwähnt ist Pascha sehr
verschmust und auch Peter ist stark Menschenbezogen. Durch ihre
Cleverness wären die beiden hervorragende Kandidaten für
Clickertrainig, bei denen es auch nicht schlimm ist, mal einen
Fehler zu machen, wenn man das zum ersten Mal macht. Denn sie
sind sehr futtermotiviert und würden fast alles für ein
Leckerli tun.
Da Pascha in der Vergangenheit
Probleme mit Kinnakne hatte, sollte man auf Plastiknäpfe
verzichten und stattdessen Metall oder Keramik verwenden.
Ansonsten sind die beiden vollkommen gesund und
topfit.
Wir sind überzeugt: wer Pascha
und Peter trotz ihrer Vergangenheit eine Chance gibt, wird
nicht enttäuscht werden und die beiden sofort ins Herz
schließen. Denn es sind wirklich tolle, lustige und charmante
Katzen, die es immer wieder schaffen uns ein Lächeln aufs
Gesicht zu zaubern, selbst an schwierigen Tagen.
Elfi

Update 13.05.26
Elfi ist eine wunderschöne und liebevolle Katze, bringt jedoch leider Zahnerkrankungen mit, die auch in Zukunft medizinische Versorgung benötigen werden. Da eine Versicherung dieser Vorerkrankungen kaum noch möglich ist, bedeutet das finanziellen Verpflichtungen – was ihre Vermittlung bisher leider erschwert hat.
Bei ihrer Ankunft befanden sich
Elfis Zähne in einem sehr schlechten Zustand, sodass sie direkt
eine große Zahn-OP überstehen musste. Dabei musste knapp die
Hälfte ihrer Zähne entfernt werden. Es wurden die Diagnosen
Parodontitis und FORL gestellt.
Parodontitis lässt sich mit der
richtigen Pflege aufhalten, bereits entstandene Schäden sind
jedoch irreversibel. FORL hingegen ist eine chronisch
fortschreitende Zahnerkrankung, die leider nicht heilbar ist.
Um Elfis Lebensqualität langfristig zu erhalten, sind
regelmäßige tierärztliche Kontrollen wichtig. Sie sollte
mindestens einmal jährlich zur Zahnkontrolle vorgestellt werden
und bei Bedarf eine professionelle Zahnreinigung erhalten. Da
das Fortschreiten von FORL nur im Dentalröntgen sichtbar wird,
muss dies bei entsprechendem Verdacht zusätzlich durchgeführt
werden.
Aufgrund des chronischen Krankheitsverlaufs ist davon auszugehen, dass Elfi im Verlauf ihres Lebens weitere Zähne gezogen werden müssen. Die Kosten für eine OP inklusive Narkose, Dentalröntgen, Zahnreinigung und ggf. Zahnextraktion belaufen sich schnell auf 600€ - 1200€. Wir wissen, dass das abschreckend wirkt - wollen mit diesem Thema aber transparent umgehen und hoffen, dass sich Menschen finden, die in ihr nicht die Kosten sehen, sondern die wunderbare Katze dahinter:
Elfi ist eine sanfte und ruhige Begleiterin, die trotz ihrer Anhänglichkeit nicht aufdringlich ist. Sie macht nur dezent auf sich aufmerksam und genießt lieber still und zufrieden die Nähe ihrer Menschen. Anfangs begegnet sie neuen Situationen noch vorsichtig und beobachtet neugierig von einem sicheren Platz aus. Schnell traut sie sich jedoch den Kopf herauszustrecken und am Besucher zu schnuppern - und wagt kurz darauf erste Annäherungsversuche. Mit Leckerlis oder Spielzeug lässt sich das Eis endgültig brechen, sodass sich auch Elfis großes Kuschelbedürfnis zeigt.
Elfi ist eine ausgesprochen freundliche Katze, die sich selbst in Angstsituationen oder Schmerzen niemals aggressiv gezeigt hat.
Bisher wurde sie ausschließlich
als Wohnungskatze gehalten und kennt daher keine anderen
Katzen. Dennoch würden wir eine Vermittlung zu einer bereits
vorhandenen, passenden Katze nicht grundsätzlich ausschließen.
Vor ihrer Ankunft im Tierheim hat Elfi mit einem Hund
zusammengelebt. Das funktionierte laut den Vorbesitzern
problemlos, bis dieser schwer erkrankte und aufgrund von
Schmerzen aggressiv auf sie reagierte.
Für Elfi wünschen wir uns
Menschen, die ihr die Zeit geben, in Ruhe anzukommen, und die
verantwortungsvoll und gewissenhaft mit ihrer Erkrankung
umgehen. Abgesehen von ihren Zahnproblemen ist Elfi kerngesund
und auch ihr Blutbild zeigt keinerlei Auffälligkeiten.
Elfi hat noch viele schöne Jahre vor sich – sie braucht nur Menschen, die sie dabei begleiten möchten. Wenn Sie sich vorstellen können, sich von Elfis sanfter Art langsam verzaubern zu lassen und ihr ein Zuhause zu schenken, freuen wir uns sehr über Ihre Anfrage.






























